Tischtennisplatte Test – die besten Tischtennisplatten im Vergleich

Tischtennis, früher in England auch schlicht „Pingpong“ genannt, gehört auch hierzulande zu den beliebtesten Ballsportarten überhaupt. Jedoch ist für ein erfolgreiches Spiel eine ganze Reihe von geradezu unerlässlichem Zubehör erforderlich, wozu neben Ball und Schlägern vor allem die berühmte mattgrüne oder mattblaue Tischtennisplatte mit dem Netz in der Mitte gehört. Vor allem für Tischtennisprofis, so etwa bei Länderspielen oder sogar bei internationalen Turnieren, werden die charakteristischen mattblauen Tischtennisplatten in letzter Zeit immer beliebter.

Tischtennisplatte

Tischtennisplatte Test – darauf kommt es bei Tischtennisplatten an

Verschiedene Arten von Tischtennisplatten

Wettkampftaugliche Tischtennisplatten, ob nun mattgrün oder auch im berühmten und trendigen Mattblau, müssen in jedem Fall eine Länge von exakt 2,74 m oder 9 Fuß aufweisen. Die Breite ist ebenso normiert. Sie beträgt genau 1,525 m oder 5 Fuß. Das jeweils verwendete Material der mattgrünen oder mattblauen Spielfläche ist dabei allerdings nicht vorgegeben. Es kann also ein beliebiges Material sein, lediglich Abmessungen und Farbgebung müssen genau stimmen.

Tischtennisplatten müssen ferner durch ein Netz in genau zwei gleich große Hälften unterteilt sein. Jede der Hälften, die den Tisch in zwei gleich große Felder unterteilen, muss dabei wiederum exakt 1,37 x 1,525 m oder 4,5 x 5 Fuß messen. Auch die Höhe der Oberfläche der Tischtennisplatte über dem Fußbodenniveau ist genau normiert und muss eingehalten werden. Sie beträgt 76 Zentimeter.

Zusammenfassung der Werte

  • Länge: 2,74 m oder 9 Fuß
  • Breite: 1,525 m oder 5 Fuß
  • Tischtennisplatten-Hälfte: je 1,37 x 1,525 m oder 4,5 x 5 Fuß
  • Höhe über Fußbodenniveau: 76 Zentimeter

Die Oberfläche der Tischtennisplatte, deren Materialbeschaffenheit nicht vorgegeben ist, muss dann allerdings, so schreibt es das Reglement vor, bestimmten Voraussetzungen genügen. Die wichtigste und entscheidendste Voraussetzung davon schreibt vor, dass ein Tischtennisball, welcher aus einer Höhe von 30 Zentimetern auf die Tischtennisplatte fallen gelassen wird, genau 22 bis maximal 25 Zentimeter hoch springen muss.

Nur dann ist die betreffende Tischtennisplatte auch als wettkampf- und turniertauglich einzustufen. Die meisten Spielflächen von Tischtennisplatten, die heute im Handel erhältlich sind, sind aus einfachem Holz gefertigt und bieten dadurch die Gewähr, das entsprechende Springen des Tischtennisballes zu ermöglichen.

Weitere Normen für Tischtennisplatten

Mit der Vielzahl der bereits dargelegten Normen und Größenvorschriften für Tischtennisplatten ist es allerdings noch nicht getan. Jede der gleich großen Hälften einer Tischtennisplatte muss noch einmal durch eine exakt 3 mm breite Linie, die sogenannte Mittellinie, in zwei Hälften unterteilt sein, so dass jede Tischtennisplatte letztendlich vier gleich große Rechtecke aufweist.

Jeweils zwei davon nebeneinander auf jeder Seite des mittig verlaufenden Netzes. Entlang den Kanten der Tischtennisplatte und somit um die gesamte Platte herum, verläuft dann eine weitere, exakt 20 mm breite weiße Linie, welche das Spielfeld nach außen hin begrenzt. Diejenigen Bestandteile dieser Linie, welche entlang der schmalen Seiten der Tischtennisplatte und somit parallel zum mittigen Netz verlaufen, heißen Grundlinien. Die Linien an den langen Seiten der Tischtennisplatte, im rechten Winkel zum Netz, werden hingegen Seitenlinien genannt.

Das „Pforzheimer Modell“ für Tischtennisplatten

Die Normierungen und Regeln für Tischtennisplatten wurden erstmalig im Jahre 1924 als sogenanntes „Pforzheimer Modell“ formuliert, welchem heute jede professionelle Tischtennisplatte aus dem Handel entspricht. Die Tischtennisplatten in der Bundesrepublik Deutschland sind nach DIN EN 14468 (bis 2005 DIN 7898) normiert und seit dem Jahre 1995 muss jeder deutsche Hersteller von Tischtennisplatten für deren gewerbsmäßigen Handel zunächst eine Zulassung beim Deutschen Tischtennisbund (DTTB) beantragen.