Ergometer Test – Die besten Geräte im Vergleich

Ergometer

Auf den ersten Blick gleicht ein Ergometer als Heimtrainer einem Fahrrad, welches jedoch nicht mobil ist, sondern sich auf einem räderlosen Untergestell befindet. Ergometer haben eine große Bedeutung im Rahmen der Trainingsgeräte gewonnen und werden sowohl in öffentlichen Fitnessstudios als auch in medizinischen und Rehabilitationseinrichtungen als auch in privaten Bereichen verwendet.

Die entsprechenden Voraussetzungen dafür stellen die verschiedenartigen Fertigungsarten und Typen von Ergometern dar. Auf diesen können sport- und fitnessbegeisterte oder unter einer speziellen Therapie stehende Menschen trainieren. Die bewegungs- und leistungsorientierten Möglichkeiten sind bei einem Ergometer in Abhängigkeit von dessen baulicher und technischer Beschaffenheit variabel. Aus diesem Grund unterscheiden sich in der Regel die Heimergometer von den professionellen Ergometervarianten in einigen grundlegenden Aspekten voneinander.

Grundsätzlich arbeiten alle Ergometer auf dem Wirkprinzip der sogenannten Ergometrie. Diese beinhaltet eine Messung von körperlichen Leistungsparametern während einer Leistung auf der Basis gleichartiger Voraussetzungen. Da es sich in diesem Zusammenhang immer um körperliche Bewegungen handelt werden die Fitnessgeräte häufig auch als Bewegungstrainer bezeichnet.

Die Entwicklung des Ergometers geht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Um die Bewegungsfähigkeit von Gelenken zu erhalten, kam es zum Einsatz eines sogenannten Gymnasticons, dem Vorläufer des Ergometers.

Ergometer Funktionsweise

Im Rahmen der Ergometer besitzt das klassische Fahrradergometer nicht nur eine weite Verbreitung, sondern wird auch am schnellsten mit dem Begriff Ergometer verknüpft. Die technische Zielstellung bei einem Bewegungsergometer besteht darin, die körperliche Leistungsfähigkeit eines Menschen unter gleichartigen technischen Bedingungen messen zu können.

Darüber hinaus stellt ein Fitnessergometer eine hervorragende technische Erfindung dar, um sich körperlich fit zu halten. Um diese Aufgaben zu erfüllen, werden moderne und überaus zweckmäßige Geräte mit den entsprechenden technischen und benutzerrelevanten Ausstattungen ausgerüstet.

Ein Fahrradergometer funktioniert in der Art und Weise, dass spezielle Pedalen getreten werden, die mit unterschiedlichen Gewichten und Bremssystemen kombiniert werden können, um eine flexible körperliche Belastung zu ermöglichen. Für diesen Zweck kommen Schwungscheiben zum Einsatz. Die Schwungmasse bestimmt in ganz wesentlichem Maße dessen Laufqualität.

Ist das Gerät durch eine hohe Schwungmasse gekennzeichnet, dann arbeitet es ruckelfrei und ohne störende Beeinträchtigungen. Für die Bremsen werden herstellerseitig verschiedenartige Systeme genutzt. Grundsätzlich bestehen bei allen angebotenen Ergometertypen die Bremssysteme entweder aus den Band- oder aus den Magnetbremsen. Im Unterschied zu den Bandbremsen beruht ein Magnetbremssystem darauf, dass die Schwungscheibe einem magnetgebundenen Ausbremsvorgang unterliegt.

Hochwertige Wirbelstrombremssysteme sind charakterisiert durch einen geräuscharmen und gleichmäßigen Lauf. Durch geeignete Regel- und Einstellvorrichtungen, die sich in direkter Reichweite des Trainierenden befinden, können die Belastungen für die Pedalen an die körperlichen Gegebenheiten und die gewünschten Trainingsziele angepasst werden. Eine stufenweise Wahl der einzelnen Belastungsmodi ist in diesem Zusammenhang realisierbar. Der Trainierende sitzt auf beim Fahrradergometer auf einem höhenverstellbaren Sattel.

Um einen gewünschten Trainingskomfort zu ermöglichen, können die Sättel nicht nur in der Höhe, sondern auch waagerecht verstellt werden. Dies gilt ebenfalls für die Lenker des Ergometers. Die Pedalen sind mit Haltebändern ausgerüstet, sodass keine Verletzungsgefahr besteht. In einem Fahrradergometer sind verschiedenartige Bremssysteme integriert, welche das Treten erschweren und bei Bedarf ein Bergauftreten simulieren sollen.

Für die Funktionstüchtigkeit dieser Systeme sorgen motor- und computergesteuerte Elemente. Diese können innerhalb einer gezielten Widerstandseinstellung eine abweichende Belastung gewährleisten. Bei den meisten Ergometergeräten können die Tret- und Laufwiderstände in abweichenden Stufen eingestellt werden. Darüber hinaus ist ein wichtiges Funktionsmerkmal ein zusätzliches Trainingsprogramm, welches unabhängig von der Drehzahl durchgeführt werden kann.

Während es Fahrens erfolgt eine Messung der Pulsfrequenz, welche durch das Anlegen von geeigneten Sensoren an den Fingerkuppen oder an den Ohrläppchen umgesetzt werden kann. Einige Modelle arbeiten jedoch auch mit Brustgurt.

Vorteile eines Ergometer

Ergometer

In Abhängigkeit von der Wahl des Ergometers können beim Training ganz unterschiedliche Muskelgruppen trainiert werden. Beim Training auf dem Fahrradergometer sind dies insbesondere die Muskeln im Oberschenkelbereich.

Auf einem Crosstrainer werden ebenfalls die Muskeln der Oberarme und des Bauches angesprochen.

Ein ganz enormer gesundheitlicher Vorteil der Ergometer besteht darin, dass aufgrund der Nutzung federnder Schwungelemente ein gelenkschonendes Trainieren umsetzbar wird. Aus diesem Grund eignen sich diese Geräte auch ganz ausgezeichnet für die Rehabilitation von Menschen nach therapeutischen Eingriffen oder Beschwerden im Bereich der Gelenke.

Es ist möglich, Muskeln ganz sanft und ohne große Belastung kontinuierlich aufzubauen. Außerdem ist ein großer Vorteil eines Ergometergerätes, dass auch bei schlechten Witterungsverhältnissen ein regelmäßiges Training zu Hause realisierbar wird. Aufgrund der präzisen und umfangreichen Einstellmöglichkeiten sind die Crosstrainer, Fahrradergometer und Laufbänder optimal auf die individuellen Gegebenheiten und die Leistungsfähigkeit abstimmbar. Durch eine übersichtliche Programmauswahl ist eine Training gut steigerbar.

Die Ergometers sowohl als Crosstrainer als auch in Form der Laufbänder und Fahrradergometer ermöglichen ein Belastungs- und ein Ausdauertraining auf ein und demselben Trainingsgerät. Über dieses, welches sich als Heimtrainingsgerät eignet, erhöhen viele Menschen ihre körperliche Leistungsfähigkeit und Fitness.

Ausgewählte Ergometer wie ein Fahrradergometer bieten nicht nur die besten Voraussetzungen für auf ein gelenk- und ebenfalls rückenschonendes Trainieren. Dies ist deshalb möglich, weil sowohl die Sattel als auch die bei den sogenannten Recumbent-Ergometern integrierten Rückenlehnen für eine aufrechte und schonende Rückenhaltung sorgen. Aus diesem Grund können nicht nur junge, sondern gleichsam ältere Personen bequem auf einem entsprechenden Fahrradergometer ihre Ausdauer und Belastungsfähigkeit steigern.

Nachteile eines Ergometer

Es ist nicht möglich, sich in der Natur und an der frischen Luft zu bewegen. Dieser Nachteil stört viele Bewegungsfreudigen, die sich gern im Freien sportlich betätigen und die Eindrücke der Umgebung genießen möchten.

Bei der Benutzung eines Crosstrainers, eines Laufbandes oder eines Fahrrad Ergometers werden neben den Bein- und Pomuskeln in geringem Maße die Armmuskeln trainiert.

Ergometerarten

Ein Ergometer ist nicht immer wie im umgangssprachlichen Gebrauch bekannt ein Fahrradergometer. Neben dem Fahrradergometer ist das Wirkprinzip eines Ergometers ebenfalls auf einem Crosstrainer, Laufband, einem Rudergerät oder einem Stepper nachempfunden.

Es kommt lediglich darauf an, ein kontrolliertes Körpertraining auf Basis der Erfassung spezieller Trainingsparameter zu realisieren. Aus diesem Grund bieten die Hersteller ganz unterschiedliche Produkte an.

Wegen der Vielzahl der vielgestaltigen Ergometervarianten werden diese in zweckmäßige Klassifizierungen eingeteilt. Neben den sogenannten drehzahlabhängigen werden ebenso die drehzahlunabhängigen Geräte genutzt.

Vorüberlegungen für die Anschaffung eines Heimtrainers

Ergometer

Der Abnehm- und Trainingswille ist bei den meisten Menschen vorhanden und auch die Bereitschaft, aktiv etwas für die Gesundheit zu tun. Dennoch können sich die meisten Fitnessfreunde nicht entscheiden, ob sie sich ein Heimergometer zulegen sollen.

Große Entscheidungsschwierigkeiten bereiten schon allein die unterschiedlichen Geräteklassen wie Crosstrainer, Laufbänder und Fahrradergometer. Darüber hinaus ist es nicht immer einfach, den Nutzeffekt richtig abzuschätzen. Außerdem stellt ein Heimtrainer als Ergometer immer einen gewissen finanziellen Aufwand dar, der sich möglichst über lange Zeit lohnen soll.

Die Anschaffung eines Ergometers ist dann sinnvoll, wenn das Sporttreiben keine zusätzliche Motivation erfordert und die körperliche Bewegung Spaß macht. Wenn neben dem Ausdauertraining aufgrund des gleichzeitigen Lesens eines Buches zusätzlich Zeit gespart werden kann und das Training mit einer anderen unterhaltsamen Tägigkeit verbunden werden soll, dann kann ein Ergometer recht vorteilhaft sein.

Menschen, die sich nicht für das Sport treiben begeistern können und dies nur widerwillig tun, sollten vom Kauf eines Ergometers absehen. Grundsätzlich sind einige wichtige Aspekte zu bedenken, welche eine Kaufentscheidung für oder gegen Heimtrainer vielleicht vereinfachen könnten. Zunächst sollte davon ausgegangen werden, dass es nicht immer motivierend ist, mit dem gleichen Ergometer zu arbeiten. Die Abwechslung fehlt meist, wenn dieses Gerät einzig und allein zur Verfügung steht.

Die meisten Fitnessfans finden erst dann Freude an körperlicher Bewegung und besitzen das notwendige Durchhaltevermögen, wenn sie in Gesellschaft oder in einem Fitnessstudio trainieren können. Ein einsames Training ist weniger reizvoll.

Das Training mit dem Ergometer zu Hause

Um ein gezieltes und wirklich erfolgreiches Training zu realisieren, ist es notwendig, den Heimtrainer nicht als Möbelstück zu sehen. Dies passiert meist im Laufe der Zeit. Günstig ist es, das Trainingsgerät im Wohnzimmer zu stellen. Dort kann ein Fernsehgerät zusätzliche Unterhaltung und Ablenkung bieten.

Ein eigener Heimtrainer, der vorwiegend in Form von Fahrradergometern oder Crosstrainern eine große Beliebtheit erlangt hat, stellt eine kostengünstige und komfortable Alternative gegenüber dem Gang zum Fitnessstudio dar. Besonders praktisch sind solche neben dem gezielten Muskeltraining auch spezifische Programme beinhaltet sind, welche eine schnelle und effiziente Fettverbrennung durchführbar machen.

Die Fettverbrennung ist bei einem Ergometer nicht auf einige Körperbereiche beschränkt, wie dies bei den Muskeln der Fall ist. Auch Fettdepots am Bauch und an den Hüften lassen sich mit einem regelmäßigen Training bekämpfen. In diesem Zusammenhang sind beim Kauf solche Heimtrainer zu bevorzugen, die eine genaue Leistungsanzeige in Watt oder direkt in Kalorien besitzen.

Um ein sogenanntes ganzkörperliches Training auf einem Heimtrainer umzusetzen, sind die Crosstrainer am besten geeignet. Damit es nicht langweilig wird, kann beim Training auf dem Fahrradergometer gelesen, Fernsehen geschaut oder Musik gehört werden. Um ein uneingeschränktes Vergnügen beim Bewegen auf dem Heimtrainer zu erhalten, muss das Gerät funktionstüchtig sein und alle angegebenen technischen und benutzerorientierten Voraussetzungen erfüllen.

Nicht alle Arten von Ergometern bieten dieselben guten Gebrauchseigenschaften. Die Ergometer werden auch als Indoortrainingsgeräte bezeichnet. Gravierende Unterschiede zeichnen die Geräte insbesondere in Hinsicht auf deren Sicherheit, Betriebsqualität und deren Trainingskomfort aus. Wichtig sind in punkto Sicherheit die verstellbaren Lenker und Sattel sowie die passenden Pedalschlaufen.

Darüber hinaus sollte es auch bei Störungen des Gleichgewichts und massiven Bewegungen nicht kippen. Günstig ist die Wahl solcher, die mit hochwertigen Magnet- oder Wirbelstrombremsen ausgerüstet sind. Diese garantieren ein Training, was auch den Nachbarn nicht stört. Diese Geräte arbeiten leise und sind stoßgedämpft, sodass auch keine Vibrationen durch die monotone Bewegung übertragen werden können.

Bei Crosstrainern ist eine grundlegende technische Voraussetzung für ein uneingeschränktes und effektives Trainieren, dass diese mit einer Schwungscheibe mit einem Mindestgewicht von 22 kg gefertigt werden. Bei Crosstrainern müssen es nicht unbedingt sanfte Wirbelstrombremsen sein. Auch Magnetbremsen gelten in diesem Bezug als optimale Variante.

Wenn der Kaufwille in Richtung Fahrradergometer geht, dann sind Trainingsvorrichtungen mit einer Schwungmasse von durchschnittlich 10 kg super. Wirbelstrombremssysteme und eine Feinabstufung der Belastungsgrenzen sind obligatorisch. Mindestens 15 Stufen sollten es in dieser Hinsicht sein.