Akkusauger Test – ein unverzichtbares Hilfsmittel

Staubsauger und Akkusauger sind in der heutigen Zeit ein wichtiges und hilfreiches Mittel, um schnell und einfach den Hausputz zu erledigen. Damals ging man dem Schmutz mit Teppichklopfern und Besen an den Kragen. Doch mit einem Staubsauger gelingt Ihnen mit großem Zeitersparnis und weniger Kraftaufwand der Hausputz ganz einfach. Sehr beliebt sind die Staubsauger von Kobold oder Dirt Devil, welche aber, wie alle normale Staubsauger einige Nachteile mit sich bringt, welche beim Gebrauch eines Akkusaugers nicht auftreten.
Sie kennen es bestimmt: Sie haben gerade in einem Raum den Schmutz eingesaugt und möchten in das nächste Zimmer. Doch das ist nicht immer einfach, da Sie ständig auf das Kabel Acht geben müssen. Entweder ploppt es aus der Steckdose, Sie bleiben mit dem Staubsauger daran hängen oder stolpern sogar. Das kann einem wirklich die Nerven rauben!
Und befinden Sie sich gerade im zweiten Stock des Hauses, können Sie nicht so flexibel einen Raum im Erdgeschoss reinigen. Das liegt meist daran, dass der schwere Saugroboter erst durch das ganze Haus getragen werden muss und dann eine Steckdose in der Nähe vorhanden sein muss.

Auf unserer Seite stellen wir Ihnen einige bereits getestete Geräte vor und hoffen, Ihnen die Entscheidung für einen Akkusauger leichter machen zu können.

Vorteile eines Akkusaugers

Bei einem Akkusauger bestehen diese Probleme nicht, denn gegenüber normalen Staubsaugern haben diese einige Vorteile.
Zum einen benötigt man für den Handsauger keine lästigen, meterlangen Kabel mehr. Sie funktionieren über einen aufladbaren Akku, welcher einen schnellen Einsatz möglich macht.

Ein Akkusauger ist ebenfalls sehr nützlich, wenn man Tierhaare, Krümel, Flüssigkeiten oder die Autositze saugen möchte. Dies ist durch die starke Saugkraft begünstigt.

Ein gewöhnlicher Staubsauger beinhaltet einen Beutel, der den Schmutz auffängt. Bei einem Akkusauger entfällt dieser. Die Reinigung ist sehr einfach und schnell zu erledigen, da Sie nur per Knopfdruck den Inhalt entleeren können.

Außerdem ist ein Akkustaubsauger eine Mischung eines Boden- und Handstaubsaugers. Das bedeutet, dass der Einsatz des eigentlichen Handsaugers mit dem Schmutz- und Staubbehälter in einem Stiel erfolgen kann.

Nachteile eines Akkusaugers

Der Nachteil liegt allerdings in der kurzen Laufzeit der Saugroboter. Auch bei voll geladenem Akku beträgt die Laufzeit meist nur ca. 10 bis 20 Minuten. Danach ist ein erneutes Aufladen notwendig.

Ein weiterer Nachteil ist bei manchen Modellen die Lautstärke. Einige Geräte sind sehr laut, was meist als Störend empfunden wird.

Verschiedene Arten von Akkusaugern

Man kann zwischen drei verschiedenen Modellkategorien entscheiden. Zum einen gibt es den bekannten Handstaubsager, den Staubsaugerroboter und den Akkubodensauger. Jeder dieser Modelle hat bestimmte Eigenschaften, die für Sie ein großer Vorteil sein können.

Handstaubsauger

Kleine Handstaubsauger sind perfekt für den Einsatz in Ecken oder auf Sofas. Sie eignen sich für kleineren Schmutz, wenn der Gebrauch eines gewöhnlichen Staubsaugers nicht unbedingt erforderlich ist. Diese beutellosen Staubsauger sind meist schon für kleines Geld zu erwerben, zum Beispiel von Phillips.

Die Modellkategorie gibt es mit oder ohne Filter und sogar als Nass- oder Trockensauger. Meist ist sogar eine Wandhalterung vorhanden, was das Verstauen des Gerätes einfach macht.

Jedoch ist die Saugkraft entsprechend gering. Für die Beseitigung größerer Schmutzflächen eignen sich die Handstaubsauger leider nicht.

Staubsaugerroboter

Ein Staubsaugerroboter ist der Traum jeder Hausfrau: Füße hoch legen, entspannen und dem Gerät die Arbeit überlassen.

Für den Betrieb des Staubsaugerroboters ist es wichtig, dass die Wohnung nicht sonderlich voll ist. Zum Reinigen wird er einfach in dem Raum auf den Boden gelegt und erledigt so seine Arbeit.

Es gibt schon Modelle, zum Beispiel von Dyson, welche Treppen, Stühle und sogar Wände erkennen können.
Jedoch kann das nicht jedes Modell, weshalb Sie Lichtschranken anbringen oder alles aus dem Weg räumen können.

Das praktische an den Saugrobotern ist, wenn der Akku leer ist, fährt er eigenständig zur Ladestation zurück. Ist der Akku wieder voll, kehrt das Gerät wieder in den Raum zurück und vollendet seine Arbeit.

Der Akkubodensauger

Akkubetriebene Bodensauger besitzen mittlerweile exakt dieselbe Wattzahl, wie ein Staubsauger, welcher über die Steckdose betrieben wird.

Dieses Modell ist empfehlenswert, wenn Sie bei der Reinigung, ohne großartig die nächste Steckdose suchen zu müssen, einfach den Raum wechseln und sofort los legen möchten.

Dank seiner geringen Größe und des niedrigen Gewichts eignet sich der Sauger perfekt für den Einsatz an verschiedenen Orten.
Er kann leicht transportiert und wieder verstaut werden.
Außerdem gibt es Geräte mit oder ohne Staubsaugerbeutel, je nach Wunsch.

Da die Entleerung eines filterlosen Saugers eine Menge Staub aufwirbelt, sollten Sie dieses Modell im Freien entleeren. Dafür ist kein Nachkaufen teurer Filter nötig.

Am besten sind Modelle, welche über einen Aufsatz für glatte Böden und einen Teppich bieten.
Schwer erreichbare Orte, wie zum Beispiel Spinnweben an der Decke, sind aufgrund des fehlenden Kabels kein Problem mehr.

Wichtig ist, dass Sie den Sauger nach dem Betrieb wieder an der Ladestation anbringen. Dies ist ebenfalls durch eine Wandhalterung möglich.
Bei Bedarf kann er jeder Zeit wieder eingesetzt werden.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Wichtig ist, dass Sie sich vor dem Kauf über einige Details des Wunschgerätes informieren. Ein Vorteil wäre, sich im Internet nach Kundenbewertungen umzusehen. Wichtig für die Kaufentscheidung sind zum Beispiel die Art des Akkus, die Saugleistung, Zusatzfunktionen, integrierter Filter und die Saugdauer.

Art des Akkus

Viele Geräte beinhalten noch den so genannten Ni-Cd Akku, welcher einen gravierenden Nachteil mit sich bringt: Ist der Akku beim Saugvorgang nicht ganz oder nur halb entladen worden, tritt der Selbstentladungseffekt ein. Das bedeutet, der Akku läuft auch leer, ohne dass Sie ihn benutzen. Nach einiger Zeit tritt häufig auch der so genannte „Memory-Effekt“ ein. Dieser bringt mit sich, dass die volle Kapazität nicht mehr erreicht werden kann.

Besser wären die Ni-Mh Akkus, da diese leistungsfähiger sind und der Memory-Effekt nicht eintritt.

Am besten wären natürlich die etwas teureren Lithium-Ionen-Akkus (Li-Io-Akkus). Diese Akkus sind sehr leicht, der Memory-Effekt tritt nicht auf und sie entladen sich nicht selbst.

Saugleistung

Die Saugleistung ist Abhängig vom Akku, da ein schwacher Akku oft die Kraft beeinflusst und reduziert.
Außerdem ist die Leistung ebenfalls an der Motorleistung erkennbar. Ein 10 Volt starke Akkusauger hat mehr Kraft als ein Akku-Handstaubsauger mit 4,6 Volt.
Normalerweise reichen diese niedrigen Spannungen für ein gutes Ergebnis aus, sind Sie dennoch ein begeisterter Sauger, sollten Sie sich ein Modell von Dyson zulegen.

Zusatzfunktionen

Je mehr Zusatzfunktionen (Spielereien) Sie sich wünschen, desto teurer sind die Geräte meistens. Starke Akkusauger haben oft die Möglichkeit, die Saugleistung etwas zu reduzieren, damit keine kleinen Dinge oder gar Ihre Lieblings-Tischdecke eingesaugt werden. Möchten Sie auch verschüttete Flüssigkeiten aufsaugen, empfiehlt sich ein Akkusauger mit Nassfunktion. Meist aber reicht ein Sauger mit der Trockenfunktion völlig aus.

Integrierter Filter

Der integrierte Filter sollte den Staub sicher im Gerät verschließen.
Folgekosten entstehen, wenn Sie einen Akkusauger wählen, der keinen Dauerfilter besitzt, da Sie die Filter sonst ständig auswechseln müssen. Dies kann leider sehr teuer werden.

Wichtig zu beachten ist die Saugdauer. Die meisten Modelle können ca. 5 bis 10 Minuten durchhalten. Wenige Geräte schaffen sogar ca. 15 Minuten.
Akkustaubsauger sind eben super, um kleine Häufchen Krümel oder einige Tierhaare aufzusaugen.